Angstpsychologie

»Erst wird ein künstliches Problem erschaffen, um eine Lösung anzubieten. Auf wen zielt die Erziehung zur Angst?«

Kinder, die verwundbarsten und schützenswertesten Mitglieder unserer Gesellschaft, wurden in den letzten eineinhalb Jahren ganz besonders zu Opfern der Angstpolitik.

Die angewandten Mechanismen hinter der Angstpsychologie sind immer gleich: Erst wird ein künstliches Problem erschaffen, um in nächsten Schritt direkt eine Lösung anzubieten. Ob Schweinegrippe, Vogelgrippe, Finanzcrashs oder schlimme Ereignisse auf der anderen Seite der Erde: Immer bietet reale oder künstlich geschaffene Angst tiefenpsychologische Möglichkeiten zur Steuerung der Menschen. 

Angst ist einer der wichtigsten Faktoren, um Menschen gefügig und leicht steuerbar zu machen – in der Psychologie ist dies mit Le Bons Psychologie der Massen mindestens seit 1895 bekannt: Angst zerstört logisches Denken, lähmt unseren Geist und macht uns zu willfährigen Opfern dieser Angstpolitik. In totalitären Systemen wird stets Angst gesät – der Psychoanalyst Meerloo spricht in diesem Zusammenhang gar von »Mentizid«, der Tötung des Verstandes. Angst schwächt auch das Immunsystem, macht damit schneller krank und kann sogar zu einem vorzeitigen Tod führen.

Kinderangst

Angst verbreitet wurde in der Schule mit rasch bereitgestellten Geschichten und Lernmaterial, durch die Medien (z.B. Sendung mit der Maus) und teilweise wohl auch durch Stimmen aus dem eigenen Umfeld – diese wiederum sind selbst verängstigt von Politik und Medien.

Mittel, um diese Angst weiter zu befördern, waren die Maskenpflicht, die Abstandsregeln, die Hygienevorschriften und auch das Verbot von Spielen, Laufen, Schreien, Singen. Kinder wurden damit einer normalen, gesunden Kindheit beraubt. In den ersten prägenden Lebensjahren ist das Thema Krankheit und Tod omnipräsent – die Folgen werden sich in die Seele der Kinder einbrennen.

Die Maske ist zum getragenen Symbol dieser Angst geworden – obwohl sie gar nicht vor Viren schützt, wie sämtliche Hersteller angeben. Dafür sinken aufgrund der alarmierend hohen CO2-Werte Luftzufuhr und damit Konzentration und Aufmerksamkeit. Weitere Folgen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Verschlechterung der psychischen Gesundheit bis hin zu Depression oder gar Kreislaufzusammenbruch. Gefährlich wird das Tragen einer Maske bereits nach drei Minuten, wie eine Studie belegt.

Als Foltermethode ist die Maske schon lange Zeit bekannt, so z.B. bei Sklaven im kolonialen Brasilien oder bei Gefangenen auf Guantanamo. Bei Kindern wirkt sich die Maske besonders fatal aus. Ihre erste Sprache – noch lange vor der eigentlichen – ist die Körpersprache. Wenn eine Mutter ihr Neugeborenes anlächelt, strahlt dieses zurück. Durch den Maskenzwang wurden Kinder des Lachens – und damit jeder Lebensfreude – beraubt.

Eine weitere Methode, die in Politik oder Religion stets gern bedient wird, ist das Schaffen von Schuld. Im Falle von Kindern ist das besonders grausam: »Du bist schuld, wenn Oma oder Opa stirbt.« Ein derart verängstigtes Kind wird alles tun wollen, um das zu verhindern – und auch die absurdesten Maßnahmen akzeptieren.

Auch Isolation ist ein wirksames Mittel der Konditionierung, wie man bereits seit Pavlov und auch vielfach bestätigt aus der Zähmung wilder Tiere weiß: Die Isolation führt wiederum schneller an den »Screen« mit seinen vorgefertigten Antworten, seinen Faktenchecks und seiner Blase, der allumfassenden Zensur, seiner Reizüberflutung. Digitales, kontaktloses Lernen soll in eine digitale Arbeitswelt führen, in der Menschen zu ihrer Verwendung geformt bzw. ohnehin bestmöglich durch Maschinen ersetzt werden sollen (WEF).

Die Folgen dieser Angstpolitik sind jedenfalls schon jetzt fatal. Kinder- und Jugendpsychiatrien sind überfüllt, eine Aufnahme gibt es oft nur mehr bei drohendem Suizid. Kleine Kinder, die von Selbstmord sprechen, ein erschreckender Anstieg an Jugendsuiziden, und gar die Kindesmorde sind seit März 2020 um ein Drittel gestiegen – oft sogar durch die eigenen Eltern.

Isolation der Umgeimpften

Hinzu kommt der drohende Impfzwang. Kinder sollen nun bald ohne Einwilligung der Eltern geimpft werden können – in einem Alter, in dem Jugendliche leicht zu beeinflussen sind und unbedingt zu einer Gruppe dazugehören wollen.

Während gefährliche Nebenwirkungen von den Medien verschwiegen werden, bringen Freiheitsversprechen die Erlösung – zumindest bis zur nächsten obligatorischen Booster-Impfung. Doch es ist eine verführerische Aussicht, wollen viele Kinder und Jugendliche doch nur, „dass es einfach vorbei ist“.

Diese Entwicklung wird nicht aufhören. Das alles ist nur eine Vorstufe hin zu einer digitalen Identität, einer berührungslosen Gesellschaft ohne reale Begegnungen, ohne überwachungs- oder zensurfreien Austausch, hin zu einer Welt mit Bewertungssystemen (»Social-Credit-System«) und damit zu berechenbaren Einheitsmenschen.


Alternativen

Ein Weg aus der Angst ist, die angewandten Mittel zu erkennen, um ihnen auch etwas entgegensetzen zu können – in Ruhe durchatmen, nachdenken, Gespräche führen, positive Ansätze finden, ein starkes Selbstbewusstsein und ein gesundes Körpergefühl entwickeln. Auch Bewegung und sich auszupowern wirken der Angst entgegen. Weitere Möglichkeiten sind die Vernetzung mit anderen, der Boykott totalitärer Maßnahmen und der Aufbau neuer Strukturen – bis hin zu neuen Wegen des freien Lernens.

Durch die restriktiven Corona-Maßnahmen, Gender und weitere Unzulänglichkeiten in den Schulen erleben Freilerner-Kreise starken Zuwachs: Während den Kindern in staatlichen Bildungseinrichtungen Angst, Schuld und Isolation dominieren, bieten selbstorganisierte Elternzirkel und Freilernergruppen eine echte Alternative. Der Staat wird diese Entwicklung mit aller Macht bekämpfen, den Druck erhöhen und versuchen, sein angekratztes Monopol verteidigen – doch hat erst der überbordende Staat diese Entwicklung verursacht und wird mit jeder weiteren Maßnahme auch mehr Unzufrieden stiften.

Was wird passieren, wenn wir unsere Kinder noch länger dieser Angstpsychologie und Massenpsychose ausgesetzt lassen? Welche Auswirkungen werden sich erst in Monaten und Jahren zeigen? Wie wird sich die propagierte Angst- und Todespsychologie, die unsere Kinder in den prägenden Jahren als „neues Normal“ erfahren, auf ihr gesamtes weiteres Leben auswirken?

Je mehr Steine ein unruhiges System in das Wasser wirft, um so mehr Wellen branden.

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